PSYCHOLOGISCHER PSYCHOTHERAPEUT · 40 JAHRE PRAXISERFAHRUNG
Was wäre, wenn das sogenannte Selbstwertgefühl nicht gestärkt werden müsste – sondern dass allein die Idee vom Selbstwert schon in die Irre führt?
In seinem Buch stellt Ulrich Flöttmann-Schubert eine der hartnäckigsten Überzeugungen unserer Zeit infrage: Dass Menschen über einen Wertbegriff betrachtet werden sollten, der durch Leistung, Anerkennung oder Anpassung bestätigt werden muss.
Ein Buch über frühe, problematische Prägungen der Persönlichkeit durch Lob, Tadel und jede andere Form der Bewertung. Und über die Möglichkeit, Kinder von Anfang an anders zu begleiten.

Neuauflage ab 20.07. 2026 erhältlich
Viele Menschen leben mit einem ständigen inneren Vergleich. Sie leisten, funktionieren, verbessern sich - und doch bleibt das Gefühl, nicht auszureichen. Genau hier setzt dieses Buch an. Es fragt nicht, wie wir unser Selbstwertgefühl erhöhen können.
Es fragt, warum wir überhaupt gelernt haben, uns selbst einen Wert zuschreiben zu müssen.
Wir vergleichen uns, bewerten uns und versuchen, besser zu werden - ohne je wirklich anzukommen.
Versagensangst, Minderwertigkeitsgefühle und die Angst vor Ablehnung entstehen nicht zufällig.
Wer seinen Wert ständig verbessern muss, bleibt abhängig von Lob, Erfolg und Anerkennung.
Das Problem beginnt nicht mit zu wenig Selbstwert. Es beginnt dort, wo Menschen lernen,
sich über Bewertung, Leistung und Anerkennung zu verstehen.
Ulrich Flöttmann-Schubert richtet den Blick deshalb auf den Anfang des Lebens
– und auf die Möglichkeit, Kinder von Anfang an anders zu begleiten.
Das Selbstwertgefühl ist kein natürlicher Zustand, sondern ein gesellschaftlich erlerntes Bewertungssystem.
Jedes Kind kommt mit einem ursprünglichen In-sich-Ruhen auf die Welt — frei von der Frage, ob es genug ist.
Bedingungslose Liebe, achtsame Begleitung und der Verzicht auf ständiges Bewerten können diesen ursprünglichen Zustand schützen.
Ein Buch über den Selbstwert als gesellschaftliches Konstrukt und über die Möglichkeit,
Kinder von Anfang an anders zu begleiten.
Ein Buch für Menschen, die den Kreislauf unterbrechen wollen.
Für Eltern, die ihr Kind begleiten möchten, ohne es früh in Leistungsdruck, Vergleich und Bewertung zu drängen.
Für Menschen, die verstehen wollen, wie Bindung, Annahme und innere Sicherheit schon sehr früh entstehen.
Für Fachleute, die einen kritischen Blick auf Selbstwert, Minderwertigkeitsgefühle und psychische Prägung suchen.
Für alle, die das Gefühl kennen, nie genug zu sein - und ahnen, dass nicht sie selbst das Problem sind.

Ulrich Flöttmann-Schubert, geboren 1945 in Gütersloh, arbeitete über 40 Jahre als Psychologischer Psychotherapeut in Berlin. Bereits vor seinem Psychologiestudium leistete er seinen zweijährigen Ersatzdienst in der Psychiatrischen Klinik Hohe Mark in Oberursel bei Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Psychologie in Marburg, Erlangen und Kiel war er fünf Jahre als Psychotherapeut im Versuchsprojekt der Sozialtherapeutischen Justizvollzugsanstalt Bad Gandersheim tätig, später unter anderem im Diakonischen Werk, bei Pro Familia und schließlich in eigener Kassenpraxis mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.
In seiner langen therapeutischen Arbeit erkannte er ein wiederkehrendes Muster: Hinter vielen Ängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und inneren Konflikten stand die tiefe Prägung, den eigenen Wert immer wieder beweisen zu müssen. Aus dieser Erkenntnis entstand sein Buch.
★★★★★
" Ich genüge schon wieder nicht " sollte man schon in jungen Jahren vor der Familienplanung gelesen haben. Hätte ich es schon früher gekannt, wäre mir einiges an Unsicherheit bei der Erziehiung meiner Kinder erspart geblieben. Der Verfasser führt uns mit seinem Buch ausgesprochen gefühlvoll in das Wesen des Menschen ein und trägt durch Aufklärung dazu bei, einen Weg aus unserer selbst verschuldeten Unmündigkeit zu finden.
Leserrezension · Amazon.de
★★★★★
„Unter dem Titel „Ich genüge schon wieder nicht“ beschreibt Herr Flöttmann-Schubert die verbreitete Abhängigkeit von Lob und Erfolg. Wer kennt das nicht, wer genießt nicht Lob und reagiert enttäuscht, eventuell wütend auf Kritik, weil er/sie die Kritik nicht nur auf ein bestimmtes Verhalten, das gemeint war, bezieht sondern auf die ganze eigene Person. Selbst im positiven Sinne, also bei Erfolgen, ist das problematisch. Es macht abhängig, die „Aufbauleistung“ des Lobs hält ja immer nur vorübergehend. Es bedarf also ständig neuer Bewährungen. Egal, ob es sich um Leistungen handelt oder Statussymbole, also tote Gegenstände, die Anerkennung verschaffen sollen.“
Leserrezension · Amazon.de

Hardcover · ca. 368 Seiten
Broschiert
Digital lesen
Autor: Ulrich Flöttmann-Schubert | Verlag: Tredition
Jahr: 2022, überarbeitet 2025 | Seiten: ca. 368
ISBN Hardcover: 978-3-347-65576-8 | Vertrieb: BoD / VLB-gelistet
Für Rezensionen, Interviews, Gastbeiträge, Vortragsanfragen und Verlagskontakte stehen Pressematerialien zur Verfügung.
Ulrich Flöttmann-Schubert ist für Bibliotheken, Volkshochschulen, Elternabende und Fachveranstaltungen als Vortragender buchbar. Thema auf Anfrage.
„Ich genüge schon wieder nicht“
Der Selbstwert – eine Lüge
© 2026 Ulrich Flöttmann-Schubert · Erschienen bei Tredition (2022 / Neuauflage 20.06.2026)